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Wir als "Haus der kleinen Forscher"

Wir als „Haus der kleinen Forscher“

Kinder sind von Natur aus neugierig. Sie haben Spaß am Lernen und ein natürliches Bedürfnis sich neues Wissen anzueignen. In den letzten Jahren haben auch wir in unserer pädagogischen Arbeit immer mehr erkannt, dass Kinder mit mehr Spaß und besserem Lernergebnis ihre Umwelt entdecken, wenn sie dies aus freien Stücken tun – angeregt durch ein abwechslungsreiches Umfeld und mit Impulsen der pädagogischen Fachkräfte in Form von „Experimentierkarten“ und interessantem Material.

 

Nachdem einige unserer pädagogischen Fachkräfte Fort- und Weiterbildungen beim „Haus der kleinen Forscher“ absolvierten, war uns klar: „Wir sind bereits ein Haus der kleinen Forscher!“. Und um sowohl die Nachhaltigkeit unserer Arbeit zu verbessern, als auch unsere Fachlichkeit nach außen zu tragen, bewarben wir uns nach mehrjähriger intensiver Auseinandersetzung mit den MINT-Themenbereichen, im Jahr 2013 zum ersten Mal um das Zertifikat „Haus der kleinen Forscher“ und durften uns nach gelungenem Qualifizierungsverfahren mit diesem Titel „schmücken“. Gemeinsam erkunden wir unsere Umwelt und gehen auf Fragen und Interessen der Kinder ein. Wir knüpfen an dem Wissen an, was die Kinder bereits besitzen und nutzen das Alltägliche, um Fragen gemeinsam zu klären und neue aufschlussreiche Themen mit den Kindern zu erforschen. So entstanden unter anderem ein Straßenbahn-Projekt aus der Frage „Wieso macht es „Schhhht, Schhhht“, wenn die Straßenbahn bremst?“, oder ein weiteres Projekt zum Wasserkreislauf aus der Frage heraus „Wo ist denn das Wasser aus unserer Pfütze von gestern heute hin?“ und ebenso eines über „Schmetterlinge“, nachdem sich ein Schmetterling in unserem Kinderrestaurant verflogen hatte und wir ihn in einem Pop-up-Netz eine Weile beobachteten.

Schon immer – aber nun noch mehr, lassen wir „unsere Kindern“ MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) in selbsttätiger, zum Teil selbstständiger und mit Spaß und Wow-Effekten versehenen Bildungsmöglichkeiten entdecken. Um die Bedingungen in unserem Haus zu optimieren, haben wir gemeinsam mit den Eltern jahrelang daran gearbeitet einen ungenutzten Balkon auszubauen und zu einem Forscher- und Experimentierzimmer umzufunktionieren. Auf Grund der intensiven Auseinandersetzung von MINT-Themen im Alltäglichen erlangten wir die Folgezertifizierungen im Jahr 2015 und 2017.

Auch zukünftig wird die MINT-Bildung bei uns ein Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit sein.