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Auszug aus der Konzeption

Entdeckungsräume

Uns ist es wichtig, den Kindern einen "Raum" und die Zeit für eigene Entdeckungen zu geben und Ihnen die Möglichkeit zu geben, eigene Erfahrungen zu sammeln. So können wir als Erwachsene am ehesten den Bedürfnissen der Kinder gerecht werden. Ihre Umgebung mit allen Sinnen in sich aufzunehmen, sie sinnlich und haptisch zu erfassen und zu begreifen.

Kinder sind von ihrem ersten Lebenstag an aktiv und wollen ihre Umwelt erkunden. Erwachsene können sie dabei begleiten und unterstützend wirken, indem sie eine entsprechende  Umgebung schaffen. Sinneserfahrungen zulassen  und ihnen damit Chancen für ein Leben und Lernen mit allen Sinnen geben. Wichtig ist, dass bei allem Ausprobieren und Experimentieren die Neugier im Vordergrund steht und sich Bildung eineignen kann.

Wahrnehmen ist ein aktiver Prozess, bei dem sich das Kind mit allen Sinnen seine Umwelt aneignet und sich mit ihren Gegebenheiten auseinandersetzt. Durch die Sinne erfährt das Kind viele Eindrücke über seine Umwelt und über sich selbst, im Zusammenhang mit ihr. Das Kind gewinnt, bevor es sich sprachlich mitteilen kann, bereits ein Wissen über räumliche Beziehungen. Es besitzt dieses Wissen aufgrund seiner Erfahrungen durch Wahrnehmung und Bewegung durch die sich diese Zusammenhänge erschließen. Um solche Erfahrungsprozesse zu ermöglichen, brauchen Kinder eine Umwelt, die ihrem Bedürfnis nach Aktivität und selbstständigem Handeln entgegenkommt. Sie brauchen vielfältige Möglichkeiten für den Einsatz und die Erprobung ihrer Sinne. Kinder wollen ihre Umwelt selbst erfahren und selbst tätig sein. Sie brauchen den konkreten Umgang mit den Dingen, damit sie aus dem Tun innere Bilder aufbauen können. Sie wollen ihre Umgebung und die Dinge nicht einfach nur ansehen, sondern sie möglichst genau erforschen. Das Greifen ist immer auch ein Begreifen, das Fassen ein Erfassen.

 

Eingewöhnung

Der erste und wichtigste Teil unserer pädagogischen Arbeit ist die Eingewöhnung ihres Kindes und soll einen sanften Einstieg ermöglichen. Dafür nehmen wir uns bewusst viel Zeit. Die gesamte Eingewöhnung kann einen Zeitraum von 4 - 8 Wochen in Anspruch nehmen.

  • Die Eingewöhnung beginnt mit der Aufnahme Ihres Kindes in unserer Einrichtung zum 1. des Monats .
  • Die Eingewöhnung ist kostenpflichtig (gem. Gebührensatzung der Stadt Dresden).
  • Unser Angebot sind bis zu 6 Stunden für den ersten Monat (beginnend mit 1 Stunde steigend).
  • Planen Sie mindestens 1 Monat Zeit dafür ein und organisieren eventl. 2 weitere Wochen zusätzlich.
  • Stehen Sie der Betreuung Ihres Kindes in einer Kindereinrichtung positiv gegenüber - Ihr Kind wird es spüren.
  • Nutzen Sie die Zeit für intensive Gespräche mit den Bezugserzieherinnen. Nur so lernen wir Ihr Kind kennen.
  • Lassen Sie Ihrem Kind einen Bezug von zu Hause mit in die Einrichtung bringen - Kuscheltuch, Nuckel, Schlaftier, seine Trinkflasche etc. - Ihr Kind hat es dadurch  leichter bei der Trennung.
  • Übermitteln Sie uns wichtige Informationen bei der morgendlichen Übergabe - Wer holt das Kind ab, wie hat es die Nacht verbracht etc.
  • Es ist eine natürliche Reaktion Ihres Kindes wenn es bei der Übergabe auch nach der Eingewöhnung weint. Es hat Trennungsschmerz. Lässt es sich schnell von uns beruhigen, ist Ihr Kind bei uns angekommen.

 

Unser Bild vom Kind

"Das Kleinkind weiß, was das Beste für es ist. Lasst uns selbstverständlich darüber wachen, dass es keinen Schaden erleidet. Aber statt es unsere Wege zu lehren, lasst uns ihm Freiheit geben, sein eigenes kleines Leben nach seiner eigenen Weise zu leben. Dann werden wir, wenn wir gut beobachten, vielleicht etwas über die Wege der Kindheit lernen.“

Maria Montessori

  • Verschiedenheit und Diversität ist für uns Normalität.
  • Das Kind hat die Möglichkeit, sich ein Bild von der Welt selbst zu konstruieren.
  • Das Kind hat seine eigene Identität.
  • Die Kinder sollen Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen erfahren.
  • Das Kind hat seine individuellen Entwicklungsplan.
  • Jedes Kind hat sein eigenes Entwicklungstempo.
  • Jedes Kind benötigt seine Freiräume.

Uns ist es wichtig, jedem Kind Zeit zum beobachten, ausprobieren und experimentieren zu geben.

Das Spiel

Das Spiel(en) hat im Leben von Kindern weder etwas mit zufälliger Freizeitgestaltung noch mit einer rein unlustbetonten Tätigkeit zu tun. Es ist kein Nebenprodukt einer Entwicklung, noch ist es ein verzichtbares Produkt im Lebenszyklus eines Menschen! Das Spiel ist gewissermaßen der Hauptberuf eines jeden Kindes, das dabei ist, die Welt um sich herum, sich selbst, Geschehnisse und Situationen, Beobachtungen und Erlebnisse im wahrsten Sinn des Wortes zu begreifen.

Kinder lernen und verarbeiten „spielend“, was in ihrem Leben bedeutsam ist. 
Alle Fähigkeiten, alle Emotionen, alles Leben und Lernen erarbeitet sich das Kind im Spiel. Sie lernen Zusammenhänge zu erfassen und zu verstehen und soziale und intellektuelle Fähigkeiten.

Dabei ist es uns wichtig:

  • Kinder brauchen viel, viel Zeit zum Spielen!

  • Das Spiel ist Bildung.

  • Wir sind Spielpartner und Ermöglicher.

  • Wir nehmen das Spiel ernst.

  • Wir lassen uns auf das Spiel ein oder ziehen uns zurück als Beobachter.

Frühstück, Mittagessen, Vesper aus einer Hand

In unserer Einrichtung haben die Kinder die Möglichkeit bis zu 3 Hauptmahlzeiten in Form unserer Vollverpflegung einzunehmen. Dieses werden von unserem Caterer Apetitio sowie dem Triebischtaler Frischemarkt zu uns geliefert und von unserer Küchenfachkraft jeweils frisch zubereitet.

Wir beachten dabei die Individualitäten der Kinder, v.a. in Hinblick auf das Schlaf- und Spielbedürfnis und bieten unsere Mahlzeiten gestaffelt bzw. fließend an. Die Jungen und Mädchen haben die Gelegenheit, ihr individuelles Menü aus unserem Menüvorschlag eigenständig zusammen zu stellen. Das bedeutet z.b. mehrere Komponenten oder Wahlmöglichkeiten beim Mittagessen sowie verschiedene Brotsorten, Wurst-, Käse- und Süßvariationen beim Frühstück und Vesper. Bereichert werden die Mahlzeiten mit Obst und Gemüse sowie Getränken wie Milch, Tee oder Wasser.

 

Wenn Sie mehr über unsere Arbeitsweise erfahren möchten, dann lesen die ausführliche Konzeption.
 
PDF (ausführliche Konzeption)